Große Emojionen – Ein Emoji sagt mehr als tausend Worte

2015 sollte eigentlich das Jahr sein, in dem es für Marty McFly zurück in die Zukunft ging. Im selben Jahr wurde das “Face with Tears of Joy”-Emoji von den britischen Oxford Dictionaries zum Wort des Jahres gekührt - ging es statt in die Zukunft also eher zurück in die Steinzeit?

Von der Höhlenmalerei bis zum Alphabet, wie wir es heute kennen, ist das ein oder andere Jährchen vergangen. Mittlerweile läuft der Großteil unserer schriftlichen Kommunikation digital ab. Trotzdem - oder genau deshalb - verfallen wir wieder zurück zur Zeichensprache: Facebook erweitert den Gefällt-mir-Daumen um bunte Smileygesichter. Apple kündigt für das neueste iOS Update eine Funktion an, die während dem Tippen passende Emojis vorschlägt um damit wiederum den geschriebenen Text zu ersetzen. Und in Whatsapp kommen sowieso nur die wenigsten ohne die kleinen Bildchen aus.

Manche Nutzer sind sogar bereit Geld auszugeben, um die bestehenden Emojis durch Apps von Basketballspielern, Rappern oder (natürlich) Kim Kardashian zu erweitern. Das sind wahrscheinlich auch die einzigen, die Tickets für den Film “The Emoji Movie” kaufen würden, der 2017 ins Kino kommen soll. Kein Witz!

Aber auch wir kommen nicht an den glubschäugigen Grimassen vorbei. Warum eigentlich? Klar, mit ihnen zu kommunizieren ist einfach und geht schnell. Wenn wir aber ehrlich sind, benutzen wir sie oft auch einfach dann, wenn wir nicht wissen, was wir stattdessen schreiben sollen. Unsere Emojis lachen Tränen, ohne dass wir selbst Tränen lachen. Was wir eigentlich sagen wollen: “Was du geschrieben hast war witzig, aber eine wirkliche Antwort fällt mir leider nicht ein”. Genau so drückt ein Daumen nach oben natürlich Zustimmung aus, signalisiert aber auch “von mir aus können wir das Thema jetzt abhaken”.

Natürlich sind auch die Hoods ausgewiesene Emojiperten. Hier die Emojis, die wir am häufigsten verwenden:

Emojis Top Ten
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