Klick ’n’ Scroll

Ein kurzer Text darüber, wie man am besten mit viel Content umgeht.

Der Altstar

Pagination geht als Altstar ins Rennen. Inhalt aufzusplitten hat definitiv seine guten Seiten (pun intended). Die Unterteilung ist sicherlich auf den ersten Blick am klarsten, bekommt der User doch wirklich nur einen ersten Teil zu sehen. Das kann gut sein, bedingt aber auch eine ziemlich klare Hierarchie zwischen dem Content der ersten und den weiteren Seiten. Wer weiterlesen will, muss weiterklicken, Inhalte stehen eben nicht gleichberechtigt auf einer Seite, sondern werden aufgeteilt. Wettgemacht wird dieser Umstand durch die Möglichkeit Content durch Deep Links viel zielgenauer zu teilen oder speichern. Durch die Unterteilung nach Seiten, gibt es eben auch eine eindeutige Struktur.

Der Herausforderer

Infinite Scrolling ist der Herausforderer und so ziemlich das Gegenteil von Pagination. Der gesamte Content auf eine Seite und ab dafür. Der Vorteil ist hier ganz klar, dass der User sich nicht durch zig Seiten klicken muss, sondern einfach nur scrollt. Alles steht mehr oder weniger gleichberechtigt untereinander und ist leicht zu erreichen. Der User kann aber auch schnell das Gefühl haben „erschlagen“ zu werden. Der komplette Inhalt auf einer Seite bedeutet auch, dass es schwieriger wird, den Überblick zu behalten.

Die Wildcard

Der „load more“ - Button ist quasi die Wildcard und letztendlich der Mittelweg zwischen Pagination und Infinite Scrolling. Viel Content auf einmal, trotzdem liegt es am User zu entscheiden, wieviel er davon sehen will. Das kann die genau richtige Lösung sein, muss aber natürlich nicht. Der „load more“ - Button vereinigt die Pros und Contras seiner Kontrahenten.

Das Fazit

Wie oben geschrieben, kann es keinen klaren Sieger geben. Drei Möglichkeiten, alle mit Vor- und Nachteilen. Am Ende müssen wir für jede neue Seite gucken, was ihr am ehesten gerecht wird. Gut, dass es drei ähnlich starke Alternativen gibt!

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